Sohland/Spree

Sohland an der Spree im Landkreis Bautzen, ist eines der größten Dörfer Sachsens. Zahlreiche Umgebindehäuser prägen das Ortsbild. Es liegt an der Grenze zu Tschechien mit einem Grenzübergang für PKW. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1222. Bei der Evangelischen Kirche befindet sich auf dem Friedhof eine Historische Gruft. 1796 wurde die granitsteinartige Himmelsbrücke erbaut. Sie überspannte einst die Spree und nach deren Verlegung 1947 nur noch den Dorfbach.  Ab 1876 erschien die Himmelsbrücke als Gemeindesiegel und als Gemeindewappen und ist das Wahrzeichen von Sohland. Das kleine Heimatmuseum befindet sich im ältesten Umgebindehaus des Landkreises Bautzen und wurde 1750 errichtet. ( Zur Zeit wegen Baumaßnahmen geschlossen ) Das Schloss von 1747 befindet sich in einem Park und ist in keinem nutzbaren Zustand. Auf der Waldbühne finden im Sommer regelmäßig Aufführungen statt, welche auch im Oberlausitzer Dialekt gesprochen werden. In den Ortsteilen Wehrsdorf und Taubenheim/Spree befinden sich ein Wald- und ein Freizeitbad. Im Ortsteil Tännicht liegt das Skisportzentrum mit zwei Sprungschanzen, ein Abfahrtshang mit Schlepplift sowie eine Skiroller- und Skater-Bahn. Im Winter gibt es hier gespurte Skiloipen auf einer Strecke von über 50 km. Ein beliebtes Ausflugsziel ist die „Prinz-Friedrich-August-Baude“, ein Berggasthof mit Pension und Aussichtsturm, der 1900 erbaut wurde. Berggasthof und Aussichtsturm ist zur Zeit geschlossen. Von hier führen Wanderwege nach Böhmen und in die Oberlausitzer Berge. Am Stausee in Sohland befinden sich zwei gern besuchte Ausflugsgaststätten.
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